Bangkok, Flood und die Politik

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Bangkok, Flood und die Politik

Beitragvon Werner » 01.11.2011, 14:37

Damit, wie Tom es zurecht wünscht, in dem Bangkok Beitrag nicht über Politik diskutiert wird, habe ich nun diesen kleinen Beitrag eröffnet. Wäre natürlich schon passend, wenn die Einträge hier wenigstens ein wenig Respekt vor Thailand zeigen und dieser Beitrag nicht so bald wegen Streit geschlossen wird. Es geht nun mal um Thailand und nicht um unsere Politik und unsere Kohle hier. Da kann man doch Distanz wahren.

Also der erste Eintrag:
Ja, JayJay, mir ist schon bewusst, was Chuwit da gerade macht. Es geht um Macht und die versucht der zu gewinnen. Wenn man erst einmal viele Milliarden Baht im dreckigen Business gemacht hat, und die sicher angelegt sind, kann man sich wohlig zurück lehnen und den Saubermann machen.

Wer sagte noch gleich:
"Könige von früher wurden ihr Leben lang in jeder Beziehung geschult und auf die Führung eines Landes vorbereitet"
"Politiker heute benötigen nur zwei Fähigkeiten: 1. An die Macht kommen. 2. An der Macht bleiben."
Sollte sich wohl auf die Qualität einer Regierung beziehen. Sieht man auch in Thailand, der frühere König hatte Kanäle, Deiche und Pumpwerke errichtet um Bangkok vor Hochwasser zu schützen, was ja auch bis heute recht gut gelingt. Die heutigen Politiker zerfleischen sich gegenseitig. Ob da die Zukunft besseres bringt, wage ich zu bezweifeln.

W. :peace:
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Re: Bangkok, Flood und die Politik

Beitragvon Werner » 01.11.2011, 21:26

Ja, super, ich mag ja schöne Frauen, und nun lass uns hier mal super heftig viel politikisieren. :lol:

Ich finde ja gerade Griechenland so lustig. Das ist ein super Trick, einen Volksentscheidung um was auch immer. Die Regierung mögen sie nicht, die Opposition hatte die Sparmaßnahmen der Regierung seit Jahren intensiv blockiert. Als auch nicht. Na, das wird lustig. Die stimmen nun darüber ab, ob sie die Almosen von uns wollen oder nicht. Naja, dagegen? Und tschüss! Wer nicht will der hat ja schon und damit sind sie raus. So kann man das auch machen, wenn man Spaß daran hat.

Nun wird mein Witz mit den griechischen Euro Münzen Ernst. Die sollte man nun nicht mehr annehmen. :lol:

Aber nun wieder zu Thailand, äh, ja, hm, vielleicht nehmen die noch griechische Euro Münzen, äh, nee, hm, naja, ok, egal, nein kein Grieche soll der nächste Ministerpräsident werden, auch gut. Obwohl hm egal, naja.

Also Hochwasser ist eben Hochwasser, mal sehen, wie die das in den nächsten Jahren machen. Ich würde ein paar Kanäle durch die Stadt buddeln, von Norden nach Süden, fett und breit, mit Straßen darüber, kann man ja auch abdecken, da könnte das Wasser dann besser ablaufen.

Gruß Werner. :peace:
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Re: Bangkok, Flood und die Politik

Beitragvon Tom » 01.11.2011, 21:56

In nachstehendem Bericht wird klar deutlich, weshalb das ganze inzwischen auch zum politischen Kampf geworden ist:

http://www.welt.de/vermischtes/weltgesc ... r-auf.html

Seit quasi Beginn der Flut vor Bangkok widersprechen sich Regierung um PM Yingluck und die Stadtverwaltung von Bangkok. Das ganze war schon zu Beginn ein politischer Machtkampf, auch auf dem Buckel der Menschen welche in den betroffenen Gebieten wohnen. Ich will hier auch gar nicht für eine der Gruppen Partei ergreifen, um dies allenfalls zu können, bin ich viel zu weit entfernt in einem zum Vergleich zu den Vororten Bangkoks wahrlich luxuriösen Leben. Einerseits kann ich den Unmut dieser Menschen verstehen, andererseits verstehe ich auch das Vorgehen der Regierung Inner-Bangkok um jeden Preis zu schützen. Immerhin werden 41% des BIP Thailands in diesem Inner-Bangkok erwirtschaftet. Man kann sich vorstellen welche Auswirkungen es auf das Land hätte, wenn auch dieses Gebiet noch vor die Hunde ginge...

Ich persönlich finde es immer etwas befremdet, wenn Politiker sich medienwirksam in Katastrophengebieten tummeln... ob nun Yingluck, Abhisit oder Chuwit oder wer auch immer. Eigentlich wäre dies ja gar nicht nötig, denn die Politiker haben ja ihre Handlanger welche solche Dinge durchaus selber erledigen könnten. Oder allenfalls kann man sich mal 1 Tag in den betroffenen Gebieten umsehen... Auf jeden Fall muss dies nicht täglich und im Beisein von unzähligen TV-Kameras und Fotoapparaten geschehen. Doch dies ist halt wohl die politische Welt... die tickt in Thailand nicht anders als sie hier wohl auch ticken würde.

Gruss Tom
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