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Thailändische Delikatessen

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Roland
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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Roland » 21.02.2012, 19:00

Wenn man se 1 Woche in Essig und Rotwein einlegt kann man auch die tote Oma essen
Und ich hab se eingebuddelt. :baeng :baeng :baeng



Tom
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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Tom » 21.02.2012, 19:11

jayjay hat geschrieben:Ein Katze soll so ähnlich wie ein Kaninchen schmecken
Nicht nur ähnlich schmecken, auch der Knochenbau der Tiere ist sehr ähnlich. Aus diesem Grund müssen in der Schweiz (ist in Deutschland vielleicht auch so) ganze gemetzgete Kaninchen auf den Märkten jeweils mit dem Kopf verkauft werden.

Gruss Tom



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Roland
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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Roland » 21.02.2012, 19:15

ganze gemetzgete Kaninchen auf den Märkten jeweils mit dem Kopf verkauft werden.
Und eine hintere Pfote muss dran bleiben.
So war es jedenfalls, wenn man beim Kaninchenzüchter gekauft hat.
Mir ist aber immer noch nicht ganz klar, was Spiegel-online mit dem Artikel bezwecken will, außer sensationsgierige Leser anlocken.



Werner
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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Werner » 21.02.2012, 19:42

schaefer1402 hat geschrieben: Bravo :klatsch besser kann man es nicht sagen. Stellt euch vor ein Thai müsste Blutwurst essen. Gekochtes Blut mit Fett. Wie ekelhaft :shock:
Jo, hatte ich gestern, Himmel und Äd im Rheinland. Das hatte ich schon mal drei Thais zugemutet, sie hatten es alle versucht, und gestern erst zwei Japanerinnen, eine hatte sie gegessen und gelobt, eine hatte sie liegen gelassen, als ich genau erzählte, was es ist. 7% Blut vom Schwein ist da drin, der Rest ist einfach normale Wurst mit Fleisch und etwas Speck. Ich mag sie, aber mir ist es auch zu viel, wenn an einer Thai Suppenküche rotes, kaltes, totes Blut in die Nudelsuppe geschüttet wird, das mögen einige Thais, hat das schon jemand von euch ausprobiert?

Aber nun mal zum Hund, ist eigentlich normales Fiechzeuch, allerdings gelehrig, mit kuscheligem Fell überwuchert, zieht die Augenbrauen so treu doof nach oben wie ein Schlagersänger der unser Herz erweicht, kann betteln wie ein Penner und lässt sich abrichten wie ein Soldat, Sitz, Kriech, Beiß zu ...

Also auch ein Schwein ist hoch intelligent, gelehrig und man kann das auch locker abrichten, allerdings mangels Fell nicht ganz so kuschelig und das Grunzen, naja. Es gibt so süße Mini Schweine, auch als Haustier, auch essbar, sicher lecker.

Nein, ich muss kein Hund essen, werde es nie tun und auch anderes nicht immer ausprobieren. Kein Affe, keine Katze, keine Ratte ... Muss ich alles nicht haben.

Da geht es in dem Bericht um die einen, für die das Essen von Hunden ganz normal ist und die anderen, die das nicht aushalten. Kulturunterschiede eben.

Und dass damit ein Geschäft gemacht wird ist doch klar. Oder denkt ihr dass die Dame von der Tierschutzorganisation von Luft und Liebe lebt? Nein, die lebt vom Mitleid der Deutschen und den Spenden. Jedenfalls lebt man sicher recht gut als Hilfsorganisation. Und traurig drein schauende Hundefotos sind doch so einfach herzustellen, viel einfacher als traurig drein schauende Schweinchen oder Fische oder Schnecken oder Pilze oder Lauchzwiebeln oder wem wir sonst so den Garaus machen.

Gruß Werner. :peace:



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Tom » 21.02.2012, 22:42

Werner hat geschrieben:Ich mag sie, aber mir ist es auch zu viel, wenn an einer Thai Suppenküche rotes, kaltes, totes Blut in die Nudelsuppe geschüttet wird, das mögen einige Thais, hat das schon jemand von euch ausprobiert?


Guthiau Nam Tok heisst das glaube ich... Nicht so mein Fall, ich habe dies einmal "aus Versehen" aufgetischt bekommen und habe es dann auch gegessen. Schmeckte aber ehrlich gesagt vorallem nicht so weil ich wusste, weshalb die Suppe so dunkelbraun war... rein geschmacklich wäre sie wohl - wäre ich neutral an die Sache gegangen - nicht schlechter gewesen als eine "normale" Nudelsuppe.

Ich kann mich aber noch gut an das erste Date mit den Eltern meiner Frau erinnern... Mein jetztiger Schwiegervater kochte eine Entensuppe... Und ich bekam als Ehrengast mit meinem ersten Teller sämtliche Innereien welche so ein Viech aufzubieten hat serviert... Herz, Lunge, Magen... weiss der Geier was alles noch drin schwamm. Nun, ich schaute meine (damals noch nicht) Frau an und sie nickte nur wortlos... so ass ich das Zeugs halt. Immerhin hatte ich danach mehr im Magen als später, wenn dann Suppen mit den mickrigen "Gai baan" gekocht wurden... :D

Gruss Tom



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von smile » 21.02.2012, 22:49

Tom hat geschrieben:... so ass ich das Zeugs halt.
Das macht mich neidisch ... ich würde für: "Ich ess es halt" oder: "Ich tus mal in den Mund" töten! Ich kann das nicht ... Knorpel. Sehnen, Krallen etc.: würg, kotz und 2h keine Zufuhr von Nahrung mehr möglich. Bier geht.



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Tom » 21.02.2012, 22:53

Ich habe einmal etwas abgelehnt und dies war in Vietnam... als wir Schlangenfleisch assen und die Typen an den Tisch kamen, die Schlange unterhalb des Kopfes aufschnitten und dann das Blut in ein Glas laufen liessen. Und ja, natürlich, ich hätte dann ein Glas davon trinken sollen... so wegen gesund und Potenz und so.... Ich habe dann die Ausrede gezogen, welche in schwierigen Situationen immer zieht (ganz ernsthaft... probiert es in heiklen Fällen aus und niemand wird euch widersprechen): ich sagte denen dass ich Schlangenblut aus religiösen Gründen nicht trinken dürfe. Da sind sie halt wieder abgezottelt... Aber das Schlangenfleisch mit den vielen Kräutern und der dezenten Sauce schmeckte danach hervorragend.

Gruss Tom

PS. Die ganzen Innereien damals in der Suppe ass ich eh nur, weil ich sowieso schon nicht mehr wusste, wo ich überhaupt bin und wie ich mich eigentlich zu verhalten habe... Ich habe mich zwar auf dieses erste Treffen vorbereitet, aber als es dann soweit war, war ich hoffnungslos überfordert. :D Heute esse ich das Zeugs auch nicht mehr. Weil ich weiss dass es eine Ehre ist wenn ich dies jemand anderem anbiete 8)



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von hualanka » 21.02.2012, 22:57

So wie Smile gehts mir auch: Das wichtigste für meine Thaiverwandtschaft ist die Information, dass ich keine Innereien mag. Und wenn man nicht vor ekel das Gesicht verzieht oder den Leuten mit selbigen Gesichtsausdruck beim Essen zuguckt, ist das auch kein Problem und wird akzeptiert :wink:
Das schlimmste ist nur so tun als ob es schmeckt, dann gibts nämlich Nachschlag ohne Ende :kugel



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Tom » 21.02.2012, 23:07

Ja, hualanka, heute ist dies bei mir wie erwähnt auch so. Aber das erste Treffen mit den Eltern der Angebetenen... arghh, dies war halt schon eine sehr spezielle Situation in welcher ich teilweise echt nicht mehr wusste wie mir geschah... So völlig in der Pampa des Isaans... keine Verständigungsmöglichkeit mit ihnen und so.... Aber dies geschah vor knapp 13 Jahren und ich kann mich immer noch sehr gut daran erinnern. Von dem her war es sicher ein bleibendes Ereignis in meinem Thailand-Leben... :D

Gruss Tom



chrissibaer

Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von chrissibaer » 21.02.2012, 23:12

Tom hat geschrieben:
Werner hat geschrieben:Ich mag sie, aber mir ist es auch zu viel, wenn an einer Thai Suppenküche rotes, kaltes, totes Blut in die Nudelsuppe geschüttet wird, das mögen einige Thais, hat das schon jemand von euch ausprobiert?


Guthiau Nam Tok heisst das glaube ich... Nicht so mein Fall, ich habe dies einmal "aus Versehen" aufgetischt bekommen und habe es dann auch gegessen. Schmeckte aber ehrlich gesagt vorallem nicht so weil ich wusste, weshalb die Suppe so dunkelbraun war... rein geschmacklich wäre sie wohl - wäre ich neutral an die Sache gegangen - nicht schlechter gewesen als eine "normale" Nudelsuppe.
Muss eine lokale "Spezialität" gewesen sein, die haben dir was besonderes reingekippt. Von geronnenem Blut wird keine Nudelsuppe braun. Die "Beigabe" ist recht konsistent und nicht viel anders als unsere Blutwurst, halt ohne Speck, Schinken, Salz.

Und ja, ich hab das schon gegessen, schätzungsweise mit jeder zweiten Nudelsuppe.
Tom hat geschrieben:Und ich bekam als Ehrengast mit meinem ersten Teller sämtliche Innereien welche so ein Viech aufzubieten hat serviert... Herz, Lunge, Magen...
Also Lunge kann ich auch nichts abgewinnen, ist mir zu pappig. Aber Herz, Magen, Leber finde ich lecker.



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Tom » 21.02.2012, 23:21

Das geronnene Blut in den Nudelsuppen kenne ich natürlich schon auch. Aber ich glaube bei der von Werner erwähnten Variante (welche ziemlich sicher identisch ist mit dem was ich gegessen habe) war das Blut eben nicht geronnen, sondern Bestandteil der Flüssigkeit/Suppe. Und die Farbe dieser Suppe war dann aufgrund der Durchmischung braun und nicht etwa rot.

Gruss Tom



chrissibaer

Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von chrissibaer » 21.02.2012, 23:39

Ja, deine und Werners Suppe war wohl mit eingerührtem Schweineblut, ein typisches Isaan-Food.
Hab ich noch nicht probiert, will ich auch nicht.



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Tom » 21.02.2012, 23:55

Ich auch nicht mehr.... :D

Gruss Tom



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Ute60 » 22.02.2012, 05:51

Hallo,

was ich bei der Geschichte mit den Hunden übel finde ist die Haltung. Gut auch bei uns sind die Haltungsbedingungen für Tiere oft nicht viel besser, aber was auch ganz übel ist, sind die Hundefänger die womöglich den geliebten Wauwi von der Straße wegfangen und dann nach Vietnam usw. verfrachten. Wenn dann so ein Transport auffliegt, die Hunde vor dem Kochtopf "gerettet" werden, dann aber in irgendeiner Auffangstation verhungern oder an Krankheiten eingehen, das finde ich noch schlimmer als wenn sie gemetzgert worden wären. Da hätten sie weniger Leiden gehabt.

Ute



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Re: Thailändische Delikatessen

Beitrag von Werner » 22.02.2012, 09:49

Naja, also die Straßenhunde leben ja total frei in ihren Gebieten. Nur manchmal, wenn sie meinen Menschen anfallen zu müssen, bekomme sie übel eines drüber. So wie die sich gegenüber Menschen verhalten, kann ich mir schon vorstellen, wie die Thais mit denen umgehen.

Es gibt übrigens Studien, dass Straßenhunde eine Vielzahl auch für Menschen gefährlicher Krankheiten haben. Meist hat ein Hund gleichzeitig mehrere dieser Krankheiten. Also alles nicht ganz lustig. Verstehe auch nicht, warum Vietnamesen solche Hunde noch essen wollen. Ist doch eigentlich viel zu gefährlich, sich mit der Suppe gleich mal die Tollwut oder irgendwelche Hundebandwürmer einzufangen.

Also alles etwas ungewöhnlich, diese Geschichte. Es gibt auch Geschichten, dass zumindest in Korea die Hunde für die berühmte Hundesuppe speziell gezüchtet werden.

Gruß Werner. :peace:



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