2 Schwerverletzte beim "Fly of the Gibbons"

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2 Schwerverletzte beim "Fly of the Gibbons"

Beitragvon smile » 17.12.2016, 11:41

Bein Fly of the Gibbons kam es zu einem Unfall, 3 Gäste krachen zusammen und stürzten ab. 2 Erwachsene werden auf der Intensivstation behandelt, 1 Kind trug lediglich Schulterverletzung davon. Die Anlage ist von den Behörden geschlossen worden.
Vor einem Jahr kam in einem ähnlichen Adventszeit Park ein Chinese ums Leben. Die thail. Behörden überprüften daraufhin alle Einrichtungen dieser Art auf technische Mängel. Lt Bangkok Post stellte sich dabei heraus, daß Anlagen die von ausländischen Investoren mitbetrieben werden im Schnitt 2-3000 Baht Eintritt nehmen, während rein thail. Veranstalter nur 1-2000 Baht verlangen.

Überall wo etwas passieren kann wird früher oder später etwas passieren. Bei aller Liebe zu Thailand muss man sich jedoch eingestehen, das es in Th. eher passiert als in anderen Ländern (siehe Verkehrsunfälle).

Ich möchte noch einmal eine Warnung weitergeben, die mir vor Jahren ein Agentur Boss mitgegeben hat. Laß in Thailand die Finger von der Vermittlung von Tauchreisen, bzw. Tauchausflügen. Die Ausrüstung ist teils in einem miesen Zustand und ein Laie kann sie auch nicht überprüfen. Selbst er wär sich nicht sicher ob sich in schlecht geartetem Material nicht doch Fehler versteckten, die er bei einer normalen Überprüfung nicht bemerken würde. Erfahrung hat er, bevor er in den Tourismus Sektor wechselte war er mehrere Jahre bei der niederländischen Marine Kampftaucher.
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Re: 2 Schwerverletzte beim "Fly of the Gibbons"

Beitragvon Werner » 18.12.2016, 11:50

Ja, das Risiko ist immer hoch. Auch bei Fahrrädern und Mopeds steckt man nicht drin ob die Bremsen funktionieren.

Mein Bruder ist bei einer Tauchtour zum Schnorcheln mit gefahren. Die haben ihn einfach vergessen, vor einer Steilküste auf dem Meer und sind weiter gefahren, zum Glück haben sie es irgendwann bemerkt und ihn wieder eingesammelt, sonst wäre der jetzt tot. Auch das ist riskant. Oder auch das Höhlentauchen oder Kanufahren in Höhlen und Hohlräume in der Pang Na Bay. Und auch das Wandern in der Regenzeit im Nationalpark, da ist ein harmloser Bachlauf plötzlich angeschwollen und die Gäste kamen nicht mehr an den schlammigen Ufern nach oben.

Aber überall passiert mal was, auch in Deutschland. Das ist einfach so.

Wie viele Menschen beim Bungee Jumping dauerhafte Hirnschäden oder Augenschäden davon getragen haben möchte ich auch mal wissen. Gibt es da eine Statistik?

W.
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