Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Der interaktive Treffpunkt der TUK TUK - Member für Smalltalk, laut Nachgedachtes, Verabredungen, Treffen, lockere Plaudereien über Urlaubserlebnisse usw.
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Forensegment für die Member unter sich. Hier kann auch mal am Thema vorbeidiskutiert werden und die Netiquette nicht ganz vernachlässigt, aber doch etwas lockerer gehalten werden.
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Howie
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Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Howie »

Hi,
da seit Wochen hier nichts mehr gepostet wurde, scheint das Einschränken der persönlichen Kontakte, in Zeiten der Pandemie, hier im Forum auf jeden Fall recht gut zu funktionieren. :mrgreen:

Durch Einschränkungen im alltäglichen Leben, betrifft auf jeden diese Pandemie. Und je länger dieser Zustand anhält, je mehr beschäftigt man sich auch damit.

Was läuft schief?
Was machen andere Staaten, zum Beispiel in Südostasien, besser oder schlechter?
Was muss passieren um wieder ein gewisses Maß an Normalität in Erinnerung unseres Lebens vor März 2020 zu erreichen?
Was sind hilfreiche Maßnahmen, welche Maßnahmen wirken eher wie Aktionismus?

Ich für meinen Teil bin da relativ pragmatisch unterwegs. Abstand halten ist immer noch oberstes Gebot. Durch die Maskenpflicht wurde dieses Gebot allerdings unterwandert, weil die Maske ein trügerisches Sicherheitsgefühl suggeriert und die Abstandsregel dadurch etwas in Vergessenheit gerät.
Selbstisolation durch höchstmögliche Einschränkung von Kontakten zu anderen Personen ist das zweite Ding. Aber bei dem Punkt wird es schon komplizierter bei der Definition was ist ein notwendiger Kontakt und worauf sollte ich im Interesse der Gesellschaft mal temporär verzichten?
Aber damit letzteres funktioniert müsste ein umfassendes solidarisches Bewusstsein in der Gesellschaft vorhanden sein. Und da klemmt es dann auch schon wieder. Viele müssen wahrscheinlich erst mal googlen um zu wissen was Solidarität bedeutet. :|

PS: Seit bitte so lieb und macht aus diesem Thema kein Thema der Verschwörungstheorien. Da gibt es nun wirklich schon genug im Netz. :baeng


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chris
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von chris »

Hallo,

eine sehr interessante Frage. Covid19 und die derzeitigen Begleiterscheinungen sind ja in aller Munde, ich für meinen Teil kann es langsam nimmer hören. Ob es die Einschränkungen sind oder die vielen (Halb)Warheiten sind, die einen gerade in den sozilalen Medien um die Ohren gehauen werden, keine Ahnung.

Wer wie ich in einem "systemrelevanten Beruf" arbeitet der wundert sich schon über die teilweise ignorante Lebensweise, die vele Mitbürger_innen so an den Tag legen.
Das liegt sicherlich an den sehr unterschiedlichen Regelungen, die in der BRD herschen, aber auch an der inkonsequenten Umsetzung der Regelungen und auch an den hin und her, was propagiert wurde und wird.

Ich kann nicht wirklich beurteilen, was andere Staaten besser machen, wenn man sich an das Konsequente Ignorieren des Virus wie in Brasilien anschaut dann kann man ja noch froh sein, in der BRD zu leben.
Australien oder Neuseeland haben mit ihrer Abschottung aufgrund ihrer Lage klar einen Vorteil.

Viele haben genug von den täglichen Einschränkungen, aber Fakt ist auch, dass die Zahlen steigen und, damit auch die Aus/Überlastung in den Bereichen, die Covid19 behandeln müssen.

Ich kann nur vom Klinikum Nürnberg sprechen, da ist die Situation derzeit kritisch, aber noch händelbar. Wenn die Zahlen weiter Steigen müssen intensivplichtige Patienten wieder abgelehnt (via Rettungsleitstelle) oder gar verlegt werden :shock:
Mein Bruder arbeitet in einem Seniorenheim, was bei der letzten Welle sehr betroffen war, was er erlebte ist Horror. Wenn ~ 1/4 - 1/3 der Bewohner innerhalb kurzer Zeit versterben dann kann man vielleicht erahnen, wie es einem dann damit geht.

Ob wir in geraumer Zeit wieder ein normales Leben führen werden, wie vor der Pandemie wage ich zu bezweifeln. Dazu ist zuviel kaputt gegangen und haben sich die Lebnsgewohnheiten verändert.
Aber vielleicht kann man aus der Sache lernen und versuchen, seinen eigenen Egoismus zurückstecken und versuchen, sich wie Du schon trefflich angemerkt hast, im Interesse der Allgemeinheit solidarischer miteinander umzugehen.

Die hilfreichen Maßnahnen haste ja auch schon genannt, ich halte Abstand, Hygene und viel frische Luft.
Ich habe mich impfen lassen von welchem Hersteller war mir egal, habe aber den Wirkstoff von Astra Zenica erhalten. Ob er mich schützt werde ich sehen, zumindest werden die Risiken für einen schlimmen Verlauf deutlich minimiert, und darauf kommt es mir an.


Touringer
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Touringer »

Mich nervt total der unmögliche Umgang unserer Regierung mit dieser Katastrophe. Ein hin und her von Beschlüssen und nicht nachvollziehbare
Entscheidungen. Jeder Landesfürst nach seiner Facon würde wohl der Friedrich sagen. Und dann vermisse ich Konsequenz in der Durchsetzung der Beschlüsse. Ich sehe es so, jeder der sich nicht daran hält, gefährdet mein Leben (67 und vorbelastet). Da baut sich schon Aggression bei mir auf.
Wir bleiben schön daheim, meiden Menschenansammlungen, kaufen mit Tempo ein und sind froh auf dem Land zu leben. Bei gelegentlichen Begegnungen wird Abstand gehalten. Manchmal brechen wir aus, setzen uns ins Auto und fahren spazieren. Einmal im Monat eine weitere Strecke um dem Auto was gutes zu tun. Diese ewige Kurzstrecke zum einkaufen tut diesem gar nicht gut. Erinnert mich an meine Jugend mit frischem Führerschein. Vom Bruder den Opel Rekord ausgeliehen und mit der Freundin spazieren gefahren. Sprit kostete ja nix.

Vor 2 Wochen hatten wir in den Haßbergen eine Inzidenz von unter 30 und Hoffnung kam auf. Heute sind wir wieder bei 229!!! wommm..der Profiboxer hat zugeschlagen.
Zum Glück bekomme ich täglich thailändische Trostkost von meiner lieben Frau :D

Bleibt Gesund!
Gruß Norbert


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Howie
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Howie »

Touringer hat geschrieben: 13.04.2021, 12:19 Mich nervt total der unmögliche Umgang unserer Regierung mit dieser Katastrophe. Ein hin und her von Beschlüssen und nicht nachvollziehbare
Entscheidungen.
Naja, einerseits gibt es ja noch keine Erfahrungswerte mit sowas und daher nachvollziehbar, wenn da mal der ein oder andere Fehler einschleicht. Andererseits wurschtelt man nun aber schon weit über ein Jahr mit dem Virus herum und es gibt immer noch keine klaren und vor allen Dingen detaillierte Feststellungen, wo man ansetzen muss um den Virus aufzuhalten. Mal Kontakte hier und da versuchen ein bisschen einzuschränken bringt ja offenbar nichts.
Ich bin nach wie vor noch ein ganz großer Fan der Abstandsregelung und kann daher die Regelungen den Handel betreffend nicht nachvollziehen. Der Einzelfachhandel hat wirklich gute Konzepte im Vergleich zum Lebensmittelhandel. Also warum nicht den Handel komplett offen lassen um alles ein bisschen mehr in der Breite zu verteilen? Es kann nicht sein, dass die Leute nun ihre Stiefmütterchen für den Balkon im Lebensmittelsupermarkt kaufen, weil der Einkauf auf den großen Flächen des Gartenfachcenters nur extrem eingeschränkt möglich ist. :mecker:

Anderes Thema ist die zur Zeit arg diskutierte nächtliche Ausgangsbeschränkung. In den Wintermonaten fand ich das bisher eine vernünftige Entscheidung, wenn man damit nachweislich die eingetretenen Pfade der Partycommunities etwas unterbrechen kann.
Aber nun werden die Tage länger und die Abende wärmer. Ist es da nicht sinnvoller, wenn damit auch länger und gerade abends an der frischen Luft bleiben darf?
Ich weiß jetzt ehrlich gesagt gar nicht wie das die südlichen Länder so handhaben oder gehandhabt haben, wo es abends fast immer warm ist.


Tom
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Tom »

Bei uns in der Schweiz läuft es etwas anders als in Deutschland:

https://www.sueddeutsche.de/politik/pan ... -1.5278095

Gestern gab es eine Medienkonferenz des Bundesamtes für Gesundheitswesen, an welcher gesagt wurde, dass sich die Lage stabilisiert habe und dass die letzten Oeffnungen/Lockerungen bisher noch zu keiner Verschlechterung geführt hätten.

Bei uns schaut man nun nicht mehr so stark auf die Zahl der Neuinfektionen und den R-Wert, sondern viel stärker auf die Belegung in den Spitälern und die Todesfälle. Grund: es werden bei uns seit einiger Zeit sehr viele Massentests gemacht, an Schulen und in Betrieben. Von den Tests kommen alle positiven in die Statistik rein und da findet man wegen den Massentests viele Fälle ohne Symptome, welche vorher nie in einer Statistik erschienen wären. Und die Anzahll der Massentests wird nicht eruiert, d.h. diese erscheint dann nicht in den Statistiken. So gibt es nun ein sehr verzerrtes Bild im Vergleich zu früher.

Gruss Tom


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chris
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von chris »

Mich hat es am vergangenen Freitag leider erwischt. Trotz Erstimpfung und dem Gefühl, dass mir sowas nicht passieren könnte :oops:

Ich war am Mittwoch noch joggen und hatte danach "Muskelkater", meinte ich zumindest. Am Donnerstag lief die Nase dann noch ein wenig, was bei etwaiger Allergie auch noch nicht ungewöhnlich ist. Dennoch hab ich im letzten ND dann mehrmals Fieber Temperatur gemessen, was aber unauffällig war. Da es die letzte Nacht war hab ich dann gegen 4:00 morgens einen Schnelltest gemacht, ich hätte ja die nächste Woche frei...

Der war dann positiv :shock:

In der Aufnahme dann einen PCR Test gemacht, welcher den positiven Befund bestätigte. Zum Vormittag am Freitag änderte sich der Gesundheitszustand rapide, das hab ich so in meinem Leben nicht erlebt.

Ich nehme jetzt einmal stark an, dass ich durch die erste Impfung "nur" einen leichten Verlauf habe, damit Glück im Unglück.

Ob jetzt die Impfung etwas bringt muss jeder für sich entscheiden, aber ich bin froh, dass ich zumindest die erste Dosis intus hatte. :wink:


Tom
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Tom »

Dann gute Besserung Chris!

Bei uns in der Firma hatten wir bisher 5-6 Fälle. Da wir seit einigen Monaten praktisch alle vom Homeoffice aus arbeiten, hatte dies auf die Firma keine grossen Auswirkungen. Die Leute welche positiv waren hatten alle nur einen leichten Verlauf. Hoffentlich nützt bei Dir die Impfung, wobei man glaube ich sagt dass die Wirkung erst 14 Tage danach eintritt? Wann hattest Du sie denn?

Gruss Tom


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chris
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von chris »

Tom hat geschrieben: 04.05.2021, 09:27 Hoffentlich nützt bei Dir die Impfung, wobei man glaube ich sagt dass die Wirkung erst 14 Tage danach eintritt? Wann hattest Du sie denn?

Gruss Tom
Vielen Dank für die Genesungswünsche.
Prinzipiell hast Du natürlich recht, der "Vollschutz" kommt wohl erst nach gut 14 Tagen zu tragen. Darauf bezieht sich die Quarantäneregelung hier in Bayern. Meine Frau hatte die Impfung bereits vor mir, und sie darf auch arbeiten gehen, weil die 2. Impfung mindestens 14 Tage her ist und damit Impfschutz besteht. Sie hatte allerdings den Impfstoff von Moderna, wo die Dauer zwischen den Impfungen um die 3 Wochen beträgt. Ich habe den Impfstoff von Astra Zenica und da ist der Intervall zwischen den Impfungen mittlerweile 12 Wochen. Als ich die erste Impfung erhalten habe waren es noch 9 Wochen, das wäre Montag vor einer Woche gewesen... :o

Nichtsdestotrotz geht es mir den Umständen entsprechend gut, ich hadere zwar mit der Symptomatik, die mich befallen hat. Aber das ist, wenn ich andere Schicksale berücksichtige, jammern auf höchstem Niveau :!:


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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von jenn »

chris hat geschrieben: 04.05.2021, 13:40
Tom hat geschrieben: 04.05.2021, 09:27 Hoffentlich nützt bei Dir die Impfung, wobei man glaube ich sagt dass die Wirkung erst 14 Tage danach eintritt? Wann hattest Du sie denn?

Gruss Tom
habe den Impfstoff von Astra Zenica und da ist der Intervall zwischen den Impfungen mittlerweile 12 Wochen. Als ich die erste Impfung erhalten habe waren es noch 9 Wochen, das wäre Montag vor einer Woche gewesen... :o
:
ich habe auch astra bekommen bei mir wahren nur 6 wochen zwischen den impfungen.

gruß
jenn


Tom
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Tom »

Mein erster Pieks wird nächsten Dienstag sein, Moderna... und der zweite dann 4 Wochen später. AstraZeneca wurde in der Schweiz nicht zugelassen...

Gruss Tom


Werner
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Werner »

7.7. ist der Tag der Freiheit für mich. Mein zweiter Impftermin. Und dann bin ich frei, frei, frei und darf endlich wieder atmen. Und auch wieder nach Thailand reisen und dort abfeiern bis zum Morgengrauen, jede Nacht Insomnia, ich freue mich schon . . .

Und dann gehöre ich später, in 20 bis 30 Jahren nur zu den 1.200 Toten die im Jahr in einer kleinen Großstadt wie Trier wo ich dann vielleicht leben werde einfach so sterben, so mal ganz nebenbei, fast unbemerkt, an Altersschwäche, Krebs, Infarkt, Grippe, Lungenentzündung, Herzklappendefekt, Klinikkeim, Motorradunfall oder sonst irgendeinem lächerlich einfachen lapidaren Grund aus dem man so stirbt wenn es einen trifft den niemand interessiert und nicht zu den viel wichtigeren, einzige wahren und voll super dramatischeren 24 Coronatoten im Jahr (es waren vierundzwanzig seit Beginn der Coronapandämie), die ja wirklich und ehrlich und richtig und dramatisch und einzeln gezählt und abgefeiert und im TV zumindest als Zahl genannt, sterben und wegen denen die 100.000 Einwohner in die Isolationsfolter übergeben wurden.

Ach, vielleicht doch ein Fehler mit der Impfung wenn man wenigstens im Tod eine berühmte Zahl werden könnte die der Erwähnung wert wäre. Vielleicht sollte ich die doch weg lassen.

W.


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chris
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von chris »

Werner hat geschrieben: 07.05.2021, 19:02 ... werde einfach so sterben, so mal ganz nebenbei, fast unbemerkt, an Altersschwäche, Krebs, Infarkt, Grippe, Lungenentzündung, Herzklappendefekt, Klinikkeim, Motorradunfall oder sonst irgendeinem lächerlich einfachen lapidaren Grund aus dem man so stirbt wenn es einen trifft den niemand interessiert und nicht zu den viel wichtigeren, einzige wahren und voll super dramatischeren 24 Coronatoten im Jahr (es waren vierundzwanzig seit Beginn der Coronapandämie), die ja wirklich und ehrlich und richtig und dramatisch und einzeln gezählt und abgefeiert und im TV zumindest als Zahl genannt, sterben und wegen denen die 100.000 Einwohner in die Isolationsfolter übergeben wurden.
Es freut mich, dass es Dich nicht erwischt hat und hier ganz nach deiner Laune über die herziehen kannst, die es nicht so gut hatten (bisher), wie Du!
Man kann über den Sinn/Unsinn der beschlossenen Maßnamen diskutieren und streiten, aber so wie Du das hier propagiert finde ich persönlich abstoßend und pietätlos.

Wieviel Menschenleben anhand der Maßnahmen unter Umständen nicht gestorben oder erkrankt sind ist superunwichtig weil das Land wegen einer läppischen Erkrankung ja lahmgelegt wurde. Wieviel Menschen dadurch nicht an oder gar mit Corona verstorben sind, scheiß drauf, ich habe ja die ganzen Einschränkungen.

Vielleicht würdest Du anders darüber denken, wenn es Dich selbst erwischt hätte. Mich hat´s leider erwischt, nicht auf der Arbeit, nein eines meiner Kid´s hat es mitgebracht weil die Schulen wieder offen sind.
Hey, ich lebe noch, ja aber das ist eben nicht selbstverständlich, ich hatte Glück, zumindest schon eine Impfdosis erhalten zu haben.

Auch wenn Dich das ganze nicht ganz so tangieren mag, der Link führt zu einer vierteiligen Reportage über die Arbeit in der Berliner Charité auf einer Intensivstation:

https://www.rbb-online.de/doku/c-d/char ... on-43.html

P.S.: Ich erwarte kein Mitleid von dir, aber hinter deinen "24 Coronatoten" stehen auch 24 Schicksale :drinker


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Howie
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Howie »

Werner hat geschrieben: 07.05.2021, 19:02 ...und nicht zu den viel wichtigeren, einzige wahren und voll super dramatischeren 24 Coronatoten im Jahr (es waren vierundzwanzig seit Beginn der Coronapandämie), die ja wirklich und ehrlich und richtig und dramatisch und einzeln gezählt und abgefeiert und im TV zumindest als Zahl genannt, sterben und wegen denen die 100.000 Einwohner in die Isolationsfolter übergeben wurden.
24 Todespofer im Zusammenhang mit Corona in einer Großstadt seit Ausbruch der Pandemie?
Respekt, das rechtzeitig Maßnahmen getroffen wurden. Und vor allen Dingen Respekt vor der örtlichen Bevölkerung die durch ihr couragiertes Verhalten mit dafür gesorgt habe, das es nicht schlimmer wurde. :super

PS: Und beim Begriff "Isolationsfolter" denke ich eher an sowas wie Guantanamo, als an eine deutsche Großstadt wo Leute mal temporär für eine gewisse Zeit daheim bleiben sollen.


Werner
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Werner »

Howie,
das ist Trier, da lebt mein Vater, hier die aktuellen Zahlen:
111.528 Einwohner - 2.580 Infektionen. - 2,31% Infektionsrate - 59,2 Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz)- 28 Todesfälle - 1,09% - Letalitätsrate
In Düsseldorf sieht das anders aus:
621.877 Einwohner - 23.662 Infektionen - 3,80% Infektionsrate - 107,6 Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz) - 391 Todesfälle - 1,65% Letalitätsrate

Warum Trier besser ausschaut weiß ich nicht. Ist eine recht isolierte Großstadt mit einem großen Umfeld. Düsseldorf hat auch Problemgebiete mit dichter Bebauung und größeren Familien. Also ich kann nicht viel erkennen warum Trier besser da steht und Düsseldorf schlechter und Landkreise in Thüringen echt übelst. Es fällt mir wirklich schwer dazu etwas zu sagen.

Wie Chris ja bemerkte wurde bei ihm Corona durch das Kind aus der Schule in die Familie gebracht, das ist offenbar recht verbreitet und normal. Die Lobby, Menge der Eltern ist so groß und mächtig, dass die Regierung sie nicht verprellen möchte und Schulen und Kitas öffnet obwohl sich dort der Virus recht gut verbreitet.

Und Chris, ich wünsche dir nicht den Tod. Das wünsche ich niemand, "auch nicht den vielen Krebstoten die kommen werden weil sie durch die ganze Panikmache der Regierung nicht zu Vorsorgeuntersuchungen gehen". (Zitat mein Arzt, die haben 20% weniger Patienten bei den Untersuchungen) Aber Danke das du mir nichts gutes wünschst nur wegen meiner Zeilen. Dieser unbändige Hass, auch deiner, auf alle die nicht konform sind ist auch eine Auswirkung der Maßnahmen der Regierung. Daher vielleicht wäre es doch besser gewesen ... ach nee, ist ja doch gut dass du die Seuche überlebt hast. Die ach so schlimme gefährliche bei der satte 0,1 %, also 1 von 1.000 stirbt. Dann noch das Alter, du bist nicht über 80, also war deine Chance bei 0,05% wirklich daran zu sterben. Es war nur die Angst, die sie dir eingeimpft hatten die unendliche Angst, mehr nicht. Da muss ich mir nicht die wirklich schlimmen Fälle antun, sorry, jede Krankheit hat ihre übelsten Fälle die auf der Intensivstation enden. Meine Mutter war auch drin, zum Glück vor der Corona Pandmie, so konnte ich sie jeden Tag besuchen und betreuen, was ganz wichtig für sie war. Keine Isolationsfolter für sie.

Der Begriff Isolationsfolter wurde von der RAF entwickelt weil eine der Gefangenen eine ganze Etage eines Gefängnisses für sich alleine hatte, sie sah und hörte nie einen Laut, nur die Wachen die drei Mal am Tag das Essen hin stellten. Sie entwickelte nach einiger Zeit psychische Probleme die nicht normal waren. Sie wurde dann in den normalen Vollzug überführt wo es ihr wieder besser ging. Die späteren Gefangen wie Bader und Meinhoff lebten in einer Art WG und nicht in der Isolation. Der Begriff wurde jedoch weiterhin benutzt um auf angeblich üble Verhältnisse hin zu weisen die es aber nicht mehr gab.

Menschen sind eben nicht für die totale Isolation gemacht. Lese dazu mal Beiträge von Thailand Reisenden die zwei Wochen Isolationsfolter im Hotel genießen durften. Das Essen wird vor die Tür gestellt. Die haben in den zwei Wochen nur das Reinigungspersonal gesehen.

Wenn man als Alleinstehender im Home Office arbeitet bekommt man langsam einen Koller der dem der Isolationsfolter gleicht. Ich bin froh wenn ich etwa zwei Mal die Woche jemand persönlich treffe, einige meiner Freunde sind noch nicht von der Todesangst infiziert und haben sich nicht vollständig isoliert. Maske und Abstand sollten ja reichen. Daher geht es mir nicht ganz so schlecht.

Ganz übel ist wenn Rentner, alte Menschen in Altenheimen total isoliert werden und die Zimmer nicht verlassen sollen. Das Essen wird gebracht, mit Maske, natürlich. Z. B. meine Tante in Kanada durfte ihren Mann nur noch durch die Glasscheibe betrachten obwohl sie und er nicht einmal an Corona erkrankt waren. So ist sie dann auch ohne den persönlichen Kontakt mit Demenz verstorben, nicht an Corona.

Auch Corona Kranke werden komplett isoliert und sterben einsam. Ein Freund konnte seinen Onkel dann beim Bestatter sehen. Übel. Und das obwohl verkündet wird das Masken helfen würden. Nein, da lässt man niemand rein.

Diese Isolation von Alten in Heimen passiert derzeit auch vereinzelt obwohl alle Bewohner wie auch das Personal geimpft sind. Zum Glück arbeitet die Heimleitung des Heims meines Vaters anders und hat dies nie durch gesetzt und wird sich dagegen wehren wenn solche Auflagen zur totalen Isolation kommen. Besucher werden getestet, tragen Maske und die Bewohner sind geimpft. Also kann nichts passieren.

Die Infektionsrate liegt bei 2 bis 4 % der Bevölkerung, also 3.000 von 100.000, wie viele krank werden ist nicht genannt. Und von den 3.000 versterben 30, das sind dann 1 bis 2,2 %, d. h. nicht an Corona sondern sie sterben während sie eine Corona Infektion haben, woran wird nicht genannt. Mehr als die Hälfte der Verstorbenen sind über 80, also 80 bis 100 Jahre alt, ein Alter das der Lebenserwartung entspricht.

--------

Und dann werden im Gegenzug demnächst E-Bikes vom Staat, Minister Scheuer gefördert. So kann man die Zahl der Dinger durch Zuschüsse mal eben verfünffachen. Die Dinger sind schnell und gefährlich. Und dann gibt es Unfälle mit heftig übel verletzten, Knochenbrüchen und Toten. Also ich verstehe das nicht. 312 starben 2020 im Verkehr, davon 142 Tote mit E-Bikes sagt die Statistik, also 45 % der Toten waren E-Bike Fahrer. Und davon ist über die Hälfte über 75 Jahre alt. Also das ist auch ein Rentnerkiller. Mit über 75 sollte man ein langsames Fahrrad wählen und vorsichtig fahren. So eine Förderung für den Kauf von E-Bikes ist fahrlässige Tötung von Bürgern !!!

Auf der einen Seiten macht man wegen Corona eine Panik ohne Ende, auf der anderen Seite interessieren die Toten E-Bike Fahrer offenbar nicht.

W.


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chris
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von chris »

Also,

ich kann in meinen Zeilen weder Hass entnehmen noch dass ich Dir etwas schlechtes gewünscht hätte.
Deine Schönrechnerei ob die Leute nun an oder mit Corona gestorben sind ist genauso Geschwätz wie das Aufrechnen von Toten, die an (wegen mir auch mit) anderen Krannkheiten verstorben sind. :kloo

Ich lasse Dir deine Meinung und wegen mir schimpf weiter wegen der "Gängelung" des Staates auf "uns freie Bürger". Ich wette aber dass Du mit großer Warscheinlichkeit anders darüber denken würdest, wenn es Dich erwischt hätte.

Ja ich bin ultragenervt, dass ich seit Ewigkeiten nicht ins Kino oder in die Kneipe gehen kann, einfach mal mit meinen Kumpels abhängen. Mit Howie mal eben auf dem Balkon hocken und Bier kosten und über die alten Zeiten palavern. Das fehlt mir natürlich, aber das wird, wenn wir die Pandemie auch im Griff haben, wieder möglich sein.

Dann sehe ich aber auch wieder die vielen Schicksale bei uns in der Klinik hautnah. Das sind eben nich nur die alten Säcke oder die Leute mit vielen "Risikofaktoren".
Menschen, die jünger sind als ich, wo 2 kleine Kinder plötzlich Halbwaisen sind. :shock:

Die sogenannte 3. Welle hat gezeigt, dass die nicht nur die Zahl der Erkrankten gestiegen sind, leider sind die Verläufe schwerwiegender und die Patienten deutlich jünger.

In der Knopf´chen Kinderklinik gibt es mittlerweile eine Post-Covid Ambulanz mit Kindern, die mit Spätfolgen zu kämpfen haben. Das sind zum Teil 3 Jahre alt, der Krankheitsverlauf war mehr oder weniger unsichtbar. Aber nach mehreren Wochen kamen dann um so heftigere Symptomatiken und ob bleibende Schäden kommen werden ist nicht absehbar.

Man kann es natürlich als Schwarzmalerei abtun, aber wenn Du mich fragst sind mir die derzeitigen Einschränkungen lieber als das, was in Spanien, Portugal oder Italien abgegangen ist. Das ist aber meine persönliche und subjektive Meinung... :idea:


Werner
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Werner »

Oh, dann hatte ich das wohl in den falschen Hals bekommen. Nun gut.

Mich kotzen diese ganzen Maßnahmen auch an.

Gestern Nacht wurde ich fast tot gefahren von einem Laster der mit Lichthupe auf mich aufgefahren ist weil ich mit nur 60 Km/H in der Stadt (50 ist erlaubt) unterwegs war und der sicher wegen seiner "Sperrstunden" Panik um 21:50 völlig abdrehte. Ich dann rechts rüber als Platz war und der hat richtig Gas gegeben, locker 100 in der Stadt. So ist das halt wenn man vor der Sperrstunde noch irgendwo hin muss. Und was passiert nach 22 Uhr? Nichts, keine erhöhte Corona Gefahr. Nur eine Maßnahme.

Howie würde ich besuchen an deiner Stelle, eine Person aus einem anderen Haushalt ist ja erlaubt.

Für mich ist das eine Krankheit und mehr nicht. Spätfolgen von Krebs, Infarkt oder Unfall muss ich dir ja nicht erklären. Das gibt es bei Krankheiten nun mal.

W.


Werner
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Werner »

Ich zitiere für euch noch einen guten Freund: "Es wird nie wieder wie es mal war. Wir können uns ja erinnern an die gute Zeit, also wir frei in den Flieger steigen konnten und nach Thailand fliegen konnten. Das wird nie wieder so werden wie es mal war. Denken wir doch einfach an die guten Jahre die wir hatten und finden uns mit allem ab, ändern können wir eh nichts."

Und jetzt wird Corona in einem Satz mit Klimawandel und übermäßigem Konsum und klimaschädlichen Urlaubsreisen und den unbedingt nötigen Maßnahmen sich endlich mal einzuschenken gesagt und damit ist es wohl klar, dass nach Corona dann CO2, H2O, NOX, FFF, QVC, AEON, HiQ usw kommen wird und damit ein Flug nach Thailand oder sonstwo hin nicht mehr so einfach möglich sein wird. Die Airlines werfen ja gerade schon ihre Flieger weg und dann das Personal und leben am Ende vom Verkauf von Devotionalien, ein Flugzeugsitz hier, ein Erinnerung an Damals da, ein Catering dort. Es wird sich alles ändern und wir hocken dann nur noch zu Hause und tippen in das Ding hier. Am Besten mit offener Kamera, weil das muss ja schließlich überwacht werden wer da schreibt.

Lesetipp für heute: "The Circle"

Gruß, Werner.


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Howie
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Howie »

Hi,
ich kann ehrlich gesagt mit der Meinung nix anfangen, wenn es dann heißt das die Infektionsschutzmaßnahmen unverhältnismäßig hart im Verhältnis zu der Anzahl der Infektionen und Opfer waren oder sind.
Ich vertrete da eher die Meinung das man froh sein kann, wenn auf Grund von Infektionsschutzmaßnahmen die Infektionszahlen recht gering erscheinen, weil dann haben sie was gebracht.
Das uns allen diese Maßnahmen gewaltig auf den Geist gehen, darüber sind wir uns vielleicht sogar einig. :mrgreen:

Ich denke auch, bevor man sich die Köppe wegen unterschiedlichen Meinung dazu einrennt, das man das eigentliche Ziel der Infektionsschutzmaßnahmen nicht aus den Augen verliert.
Es geht in erster Linie mal darum das Gesundheitssystem durch Corona nicht zu überlasten.
Und sobald Patienten mit anderen Erkrankungen wegen Coronafällen nach hinten gestellt werden müssen, wird es da meines Erachtens schon bedenklich.
Und Statistiken die sich mit dem Verhältnis der Infektionen zur Anzahl der Gesamtbevölkerung befassen, sind da auch nicht sonderlich hilfreich.

Aber wie Chris schon bemerkt, wahrscheinlich wird das erst verständlicher wenn es näher kommt und man es spüren kann. Egal ob man damit beruflich zu tun hat oder Infektionen im Umfeld mit unterschiedlicher Stärke ihr Unheil anrichten.


Werner
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Werner »

Du solltest dich jetzt nicht beschweren wenn du schon so einen Beitrag eröffnest.
Howie hat geschrieben: 09.05.2021, 14:49 ..... wenn auf Grund von Infektionsschutzmaßnahmen die Infektionszahlen recht gering erscheinen, weil dann haben sie was gebracht.
.....
Es geht in erster Linie mal darum das Gesundheitssystem durch Corona nicht zu überlasten.
.....
Und Statistiken die sich mit dem Verhältnis der Infektionen zur Anzahl der Gesamtbevölkerung befassen, sind da auch nicht sonderlich hilfreich.
Die ersten Monate gab es keine Maskenpflicht, trotzdem lagen keine Toten in den Straßen. Nicht einmal im Supermarkt wo jede Kraft an der Kasse 2000 bis 4000 Nahkontakte hat.

Die ersten Monate hatten sie die Kranken mit Vorliebe an die künstliche Beatmung angeschlossen. (Sorry, bringt ja auch 8.000 Euro am Tag für die Klinik) Daran sind viele verstorben. Heute gibt man Sauerstoff ohne den Hals auf zu schneiden.

Anmerkung: Letztens war eine Intensiv Krankenschwester bei Domian am Telefon: "Sie versteht es nicht wie das so aufgebauscht werden kann. Vor Jahren sind ihr täglich die Menschen an der Grippe weg gestorben, sie konnten sie einfach nicht retten (ca. 500 am Tag) Das hatte niemand interessiert. Da ist Corona harmlos gegen." Natürlich wurde sie vom Rhetorik Spezialisten auf Linie gebracht.

Natürlich sind die Statistiken und die Zahlen das worauf alles aufbaut. Höre in der Presse doch einfach einmal ein paar Minuten hin, da werden immer wieder Zahlen genannt. Die ganze Pandemie baut auf Zahlen auf. Die eine bauschen die Gefahr auf die anderen reden sie runter. Mir fällt bei diesen Zahlen das Aufbauschen schwer, sorry.

Ich persönlich kann eine Krankheit erkennen die harmlos ausschaut gegenüber den Dramen in den letzten zwei Jahren, dem Tumor im Kopf von einem Freund und dem Klinikkeim an dem meine Mutter vor zwei Jahren gestorben ist und dem Motorradunfall bei dem ein Freund fast drauf gegangen ist, er kann seine Arm immer noch nicht heben . . . Diese Krankheit erscheint mir unnötig aufgebauscht und viele Maßnahmen unnötig wie das Schließen von Möbelgeschäften usw.

Wir werden die Gründe für die Maßnahmen noch erkennen, irgendwann in der historischen Betrachtung. "Und dann kam Corona und zerstörte vieles im Land. Danach war es nie wieder so wie vorher. Das war der Beginn der totalen Überwachung aller Kontakte, der gläsernen Bürger."

W.


Werner
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Re: Virtuelles Hobbyvirologen-Meeting

Beitrag von Werner »

So nun aber mal was Hobby Virologen mäßiges für alle Panischen:

Viren verändern sich ständig, es gibt ca. 10 Modifikationen pro Jahr die auch wirksam die Krankheit auslösen. Das ist völlig normal. Man kann dies nicht verhindern, durch die Zellteilung entstehen minimale Fehler und immer wieder Varianten. Mal verändert sich der Virus und stirbt ab, mal nicht, mal ist er wirksamer als vorher. Es ist Zufall. Kann man schön von der Spanischen Grippe nachlesen.

Das nennt man in der Fachsprache Modifikation. Der Begriff Mutation wurde für Corona genutzt um die Angst verbal zu erhöhen. Die Mutanten sind menschenähnliche Wesen aus dem Weltraum. Sieht man in einigen SiFi Filmen.

W.


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